Preisvergleiche - nur sinnvoll für die günstigsten Anbieter?
Das Einstellen von Artikeln in Preissuchmaschinen kann sich auch für diejenigen lohnen, die mit ihrem Onlineshop gar nicht darauf abzielen, sich über einen möglichst niedrigen Preis am Markt zu etablieren. Das behauptet jedenfalls der Shopanbieter FWP systems in seinem Blog.
Die dort aufgeführten Tipps sind einleuchtend. Schlussfolgernd geht es darum, sich in den Auflistungen der Preissuchdienste durch andere (sichtbare) Kriterien vom Mitbewerber zu qualifizieren:
- Gute, ausführliche Produkbeschreibung: Kunden vergleichen nicht nur Preise, sondern auch Produkteigenschaften/ Leistungsmerkmale. Der Kunde kann sofort einschätzen, was er für den Preis bekommt.
- Produktbilder: Gehören sowieso in jeden Shop, in Preisvergleichsportalen unverzichtbar.
- Zahlungsmöglichkeiten: Je mehr Auswahl, desto besser (für den Kunden). Welcher Kunde zahlt trotz günstigerem Preis schon gerne im Voraus, wenn er bei einem anderen Anbieter überweisen kann?
- Versandkosten: Wie sieht der Preis unter Berücksichtigung der Versandkosten aus? Allein die Angabe der Versandkosten kann trotz höherem Preis gegenüber Anbietern ohne Angabe ein Nutzenvorteil für den Kunden sein.
- Verfügbarkeit: Kunden möchten die Ware so schnell wie möglich. Wird die Verfügbarkeit mit einer Woche oder mit “nicht bekannt” angegeben, nimmt der Kunde bei “sofort lieferbar” auch einen höheren Preis in Kauf.
Welche Kriterien von Relevanz sind, hängt von der jeweiligen Preissuchmschine ab, die sich in der Darstellung der Suchergebnisse ganz erheblich voneinander unterscheiden (man vergleich z.B. mal das wenig übersichtliche schnaeppchenjagd.de mit idealo.de).
Thema gefunden bei OnlineShopBerater.de
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