PageRank ist (doch) wichtig! - Weil niemand das Gegenteil begründen kann…?
Mit seiner Frage “PageRank ist unwichtig! Ach ja?” eröffnet Prof. Dr. Mario Fischer (bekannt durch das lesenswerte Buch “Website Boosting“) eine spannende Diskussion um die Wichtigkeit des sichtbaren bzw. nicht sichtbaren PageRanks und fordert gleichzeitig alle PageRank-Kritiker zu einer haltbaren Begründung auf, warum der PageRank denn unwichtig sei.
Nach jedem erfolgten PageRank-Update ist immer wieder zu lesen (insbesondere von den PageRank-Abgestraften), dass man sich daraus eh nichts mache, einem die Länge des grünen Balkens egal sei und der ja sowieso unwichtig sei.
Wer sich die Formel zur PR-Berechnung (die ist ja öffentlich) mal angesehen und verstanden (!) hat, kann eigentlich nicht ernsthaft behaupten, diese Zahl wäre unwichtig. Schließlich gibt sie mehr oder weniger die (gewichtete) Linkpopularität wieder. Und zu behaupten, eingehende Links bzw. deren Zahl wären nicht wichtig, dazu wäre sich sicher sogar Meister Stromberg zu schade.
(Prof. Dr. Mario Fischer)
Recht hat er, allerdings (und das schreibt er in seinem Beitrag ja selbst) ist der PR nur einer von ca. 200 Kriterien für ein gutes Suchergebnis.
Sogar mittel- bis langfristig kann man meiner Erfahrung nach hinsichtlich bestimmter Suchbegriffe gegenüber PageRank-starken Mitbewerbern gute Positionen erzielen.
Schließlich stellt sich die Frage nach dem Aufwand, wenn natürliche Suchergebnisse mit Erfolgen von AdWordskampagnen verglichen werden. Denn worauf es für alle SEM-Betreiber/-Auftraggeber wirklich ankommt ist, was mit bestimmten Maßnahmen unterm Strich an Erlös übrig bleibt. Und ein guter PageRank ist kein Garant für Gewinne und Erfolge. Yahoo mit einem PR von 9 dürfte aktuell eines der besten Beispiele sein ![]()
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Lach - Yahoo mit PR 9… Gutes Beispiel.
Aber im Ernst. Bisher kam noch keine wirklich überzeugende Gegenargumentation von den “PR-nich- wichtitsch-Behauptern”. Google sagt ja auch immer wieder, dass sie ihren PR lieben. Sicher nicht den, den wir “außen” und veraltet sehen…
However. Vielleicht kommt noch ein vernünftiges Argument von den PR-”Gegnern”. Warten wir´s ab.
Gruß,
Mario Fischer