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Social Media: Was dem User wirklich schmeckt – und was nicht

Social Media: Was dem User wirklich schmeckt – und was nicht
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In der Social-Media-Welt besonders hoch im Kurs steht einfach zu konsumierende Content-Kost, mundgerecht serviert als witziges Video oder als interessante Infografik. Interviews und Fachartikel hingegen finden sich am unteren Ende der Beliebtheitsskala wieder. Das ist Ergebnis des PR-Trendmonitor 2016 von news aktuell und Faktenkontor.

In einer Online-Umfrage bewerteten über 650 Fach- und Führungskräften aus der PR-Wirtschaft, welcher Content ihrer Meinung nach das beste Echo für Unternehmen im Social-Web erzeugt.

Was im Social-Web das beste Echo erzeugtBildquelle: obs/news aktuell GmbH/Sebastian Könnicke

Damit fällt das Ranking der 10 zur Auswahl stehenden Antworten wie folgt aus:

1. Witzige Fotos und Videos (57 Prozent)
2. Infografiken (39 Prozent)
3. Gewinnspiele (38 Prozent)
4. Thematische Kampagnen (36 Prozent)
5. Umfrageergebnisse (34 Prozent)
6. Blogbeiträge (32 Prozent)
7. Interviews (32 Prozent)
8. Live-Kommunikation (25 Prozent)
9. Pressemitteilungen (24 Prozent)
10. Fachartikel (24 Prozent)

Quelle: PR-Trendmonitor
Befragungszeitraum: Erstes Quartal 2016
Methode: Online-Befragung

Fazit

Wirklich sensationell erscheint mir das Ergebnis nicht. Es ist gemeinhin bekannt, dass ein Großteil der Social-Media-Aktivitäten mobil erfolgt. Leute, die mobil im Internet unterwegs sind, wollen einfach und schnell informiert bzw. unterhalten werden: Info-Fastfood statt 5-Gänge-Menü. Die Zeit zum Lesen umfangreicher Fachartikel fehlt und bleibt oft Desktop-Sitzungen vorbehalten. Das mag für viele Unternehmen, die breite Massen ansprechen möchten, tragisch erscheinen. Seriosität und Lustigsein erfolgreich unter einen Hut zu bringen, ist sicherlich nicht einfach. Andererseits wird (mal wieder) offensichtlich, dass Social-Media kein Presse- und Werbeverteiler ist. Katzenbilder sollen ja verlässlich funktionieren. Aber aufgewärmte Reklame-Botschaften, die aus Aktionen in anderen Marketingkanälen übrig geblieben sind, locken keine Stubentiger hinterm Ofen hervor, geschweige denn die Aufmerksamkeit des Users.

Via Presseportal.de

Matthias Kastner
Diesen Blog betreibe ich aus Spaß an der Sache und nutze ihn ganz gerne als “persönlichen Merkzettel” zu spannenden Themen aus der Welt des eBusiness. Jahrgang `76, nach Abitur und erfolgreich abgeschlossenem BWL-Studium bin ich seit 2004 beruflich im Bereich Onlinemarketing tätig. Seit 2016 arbeite ich als Online-Marketing-Manager B2C bei der hc media GmbH (Digitalagentur Goslarsche Zeitung & Stader TAGEBLATT) in Stade.
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